Was bedeutet “Management” in der Unternehmung?

Was bedeutet “Management” in der Unternehmung?

An dieser Stelle möchte ich mal aufzeigen was Management im Unternehmen bedeutet und wie es angewendet wird. Heute wird viel darüber gesprochen und jeder und jede ist sein eigener “Manager/in” im Geschäftlichen und Privaten. Damit wir das auseinanderhalten können sprechen wir nur den geschäftlichen Bereich an.

Unter Management verstehen wir wir heute folgendes:

  • Einen Personenkreis oder Gruppe, die für die Führung der Unternehmung, des Betriebes usw. verantwortlich sind.
  • Die Aufgabe oder Tätigkeit des Führens, Leitens und Regelns.
  • Die Kenntnisse, Methoden und Techniken, die nötig sind, um den Führungsaufgaben nachkommen zu können.

Jetzt wollen wir mal die Gliederung des Managements betrachten und nach Hauptaufgaben und hierarchischer Stellung einteilen, damit wir eine grobe Übersicht haben:

HauptaufgabeManagement-EbeneStellung/Hierarchie
“Strategie” (Planung, Kontrolle,
Politik)
(Top-) ManagementDirektion, Geschäftsleitung
“Dispositionen” (Politik umsetzen u.ausführen)Mittleres (Middle-)
Management
Betriebsleiter,
Ressortchefs,
Abteilungsleiter,
Gruppenleiter
“Operationen” (Betriebsführung,
Personalplanung Management,
Ausführungsplanung
und Kontrolle)
Unteres (Lower-)Werkstattchef,
Vorarbeiter,
Bürochef
BASIS Angestellte, Arbeiter (Ausführende)

Bemerkung: -Diese Gliederung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei flachen Hierarchiestufen  z.B. bei einem Klein/Kleinstunternehmen sieht das anders  aus und viel kleiner.

Lange Zeit galt als einziges Unternehmensziel die Gewinnmaximierung. In der heutigen Zeit hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass neben dem Erzielen eines Gewinns auch andere Gesichtspunkte in die Unternehmenspolitik einzu fliessen hätten. Es wurde erkannt, dass die Unternehmung nicht etwas für sich allein Stehendes ist, sondern Teil eines ganzen System bildet.. Damit gewinnen die im Unternehmen arbeitenden Menschen sowie die gesamte Umwelt vermehrt an Bedeutung für das Unternehmen und sind demzufolge in die unternehmerischen ZIelsetzungen einzubeziehen.

Management ist immer dann nötig, wenn mehrere Menschen ein gemeinsames Ziel erreichen sollen oder wollen. Dementsprechend  standen die Erbauer der ägyptischen Pyramiden vor den gleichen Problemen wie die Führungskräfte/Manager eines modernen Industrieunternehmens. Im Mittelalter waren es die Handwerker, die sich zu Zünften zusammen schlossen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Management ist also keine Erfindung unserer Zeit, womit sich die Frage stellt, ob nicht auch die Denkweise falsch sei, die hinter dem modernen Begriff Management steckt.

Abschliessend kann man sagen, dass Unternehmen nicht schematisch und stur sind, sondern mittels einem Regelkreis, dh. einem dauernden Lehr-, Lern- und Anpassungsprozess zu führen. Neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten muss der Mensch mit seinem Erfolgserlebnis und daraus resultierendem Tatendrang mitberücksichtigt werden.

Eigentlich müsste man die Hierarchistufen abschaffen und einem natürlichen Führen im Team weichen. Die immer besseren und breiteren Kenntnisse des ausführenden Personals, wie des unteren und mittleren Kaders, müssen vermehrt in den Zielsetzungen und Entscheidungen einbezogen werden.

Mit motivierten Mitarbeitern, d.h. Mitarbeitern, deren Zielsetzungen weitgehend identisch mit den Unternehmenszielen sind, werden ganz andere Leistungen vollbracht. Dabei wird sich der Führungsaufwand wesentlich verringern.

Dass man die Individualität und schöpferische Fantasie haben und diese auch einsetzen muss, diese Erkenntnis fehlt leider heute teilweise noch. Erkennen wir diese Gesichtspunkte und werden diese in die tägliche Management-Arbeit integriert, so werden wir schlussendlich

unter dem Strich betrachtet, tatsächlich mehr Gewinn erzielen.

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Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Ja, die gibt es. Aber meistens sind sie heute etwas verwässert und versprechen nicht das, was sie sollten. Nicht zuletzt, weil der Mensch in der heutigen Gesellschaft mehr Platz im Unternehmen einnimmt. Früher wurde befohlen und der Mitarbeiter hatte zu gehorchen. Heute sieht das natürlich anders aus. Dem Mitarbeiter wird ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt. Und er wird im Arbeitsprozess mit einbezogen.

Um ein gutes und vor allem zeitgemässes Management-System zu etablieren, zeige ich Ihnen jetzt anhand eines Beispiel wie es aussehen könnte.

Wenn man ein neues und angepasstes Managementsystem einführen will erfordert dies, die Beachtung bestimmter Punkte, wenn die angestrebten Verbesserungen erzielt werden sollen.

Ein neues Management-System muss der Unternehmensphilosophie, den betrieblichen Verhältnissen, der Organisationsstruktur usw. angepasst werden. Die entsprechenden generellen und spezifischen Anforderungen sind in dem Sinne rechtzeitig schriftlich zu formulieren. Vielfach wird darüber nur mündlich gesprochen, anstatt die betreffenden Punkte auch schriftlich estzuhalten.

1.Generelle Anforderungen

  • Die Aufgaben der Geschäftsleitung sowie der mittleren und unteren Kader sollen weit gehend von Details befreit werden, d.h. die eigentliche Führung soll wieder wahrgenommen werden.
  • Der betriebliche Prozess, d.h. Abläufe und Strukturen sollen möglichst transparent und überschaubar sein, damit rechtzeitig am richtigen Ort die richtige Zusatzmassnahme eingeleitet werden kann.
  • Alle getroffenen Massnahmen sollen praktisch durchführbar sein.
  • Alle betrieblichen Aktivitäten müssen messbar sein. Der Soll/Ist-Vergleich dient als Grundlage jeder Beurteilung.
  • Das Kontrollsystem soll den Betriebsablauf so steuern, damit möglichst ein selbständiges Arbeiten gewährleistet ist.
  • Das Management-System soll eine universalen und nicht nur einen Partiellen Charakter aufweisen. Wo immer nur Teilaspekte die oberste Führungskonzeption bestimmen, handelt es sich um einen Mangel, um das Fehlen einer Gesamtkonzeption in der Führung.

2. Spezifische Anforderungen

Hier müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Was soll im Unternehmen verbessert werden?

Jedes neuzeitliche Führungssystem solle folgende Punkte beachten:

  • Es soll die Voraussetzung für einen zeitgemässen, effizienten, freiheitlichen und kooperativen Führungsstil schaffen.
  • Den Vorgesetzten müssen wirksame Führungsmethoden vermittelt werden. Anderseits müssen die Mitarbeiter die Möglichkeit haben sich entsprechend ihren fachlichen und menschlichen Qualitäten zu entfalten.
  • Das Handeln aller Beteiligten auf das gemeinsame ZIel muss verstärkt werden.Dabei soll die Summe der Einzelziele die Oberziele und diese wiederum die obersten ZIelsetzungen ergeben. Diese sollen wie ein roter Faden über alle Bereiche des Unternehmen sichtbar sein.
  • Die Leistungsfähigkeit, bzw. das messbare Ergebnis, im Unternehmen soll lang- und mittelfristig nicht nur erhalten, sondern auch gesteigert werden.
  • Es soll die Voraussetzungen für einen möglichst störungsfreien Ablauf der Zusammenarbeit in den Bereichen oberstes/mittleres Management, mittleres/unteres Management sowie unteres Management/BAsis schaffen.
  • Den Kaderpersonen in den mittleren und unteren Stufen, soll mehr Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum erteilt werden.
  • Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen sowie die zugehörigen Mittel müssen soweit delegiert werden, dass schnell entschieden und gearbeitet werden kann.
  • Das Betriebsklima soll durch die Anerkennung der geleisteten Arbeit und bewussteren Führungsstil verbessert werden.
  • Das Vertrauen in die Loyalität des Management soll gefestigt werden, um der Resignation vorzubeugen. Die Mitarbeiter sollen und müssen als mündige Bürger betrachtet und individuell geführt werden. Die MItarbeiter sollen nach der Leistung und dem Können entlöhnt und am Erfolg beteiligt werden.

Bei der Einführung eines solchen, modernen Führungskonzeptes ist es vor allem wichtig, dass die höchsten Kaderstufen, eine einheitliche Auffassung und Denkweise haben. Diese muss dann auf allen Ebenen in der Unternehmung ausstrahlen und den ausführenden Organen jene Sicherheit vermitteln, ohne die das Durchsetzen einer neuen Idee nie möglich wäre.

Die Verwirklichung eines neuen Konzeptes verlangt auch viel Vorbereitungs-, Durchsetzungs-, und Schulungsaufwand. Je einfacher und klarer die Linien des System, desto unproblematischer ist die Planung und Realisierung, sowie die Flexibilität des Unternehmens.

Die Einführung eines Systems bedingt einen Zeitaufwand von ca. 1 – 3 Jahren. Die Ausbildung der Kader erfolgt am Besten extern in Gruppen von 6 -15 Personen, vorwiegend aus den gleichen Unterstellungsbereichen.

Abschliessen kann man sagen, das ein Management-System nur so gut ist, wie die Unternehmung und deren Mitarbeiter. Der Faktor Mensch wird immer ein Risiko bleiben und ist nicht ganz berechenbar.

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