Haben Sie schon die Nachfolgeplanung ihres Unternehmens gemacht?

Haben Sie schon die Nachfolgeplanung ihres Unternehmens gemacht?

Immer wieder werde ich gefragt, wie, wann und soll man überhaupt eine Nachfolgeplanung machen. Dies kann ich eindeutig mit “Ja” beantworten.. Viele Unternehmer machen sich heute fast keine oder nur vage darüber Gedanken. In der Schweiz zum Beispiel, steht  in den nächsten ca. 5 Jahren bei mehreren Klein und mittleren Unternehmungen eine Unternehmensnachfolge an.

Das sich die Unternehmer mit der Nachfolge beschäftigen müssen, hat auch eine demografische Struktur. Das hat zur Folge, dass nicht nur tausende Arbeitsplätze direkt und indirekt betroffen sind, sondern auch das die Altersklassen der sogenannten Babyboomer-Generation in absehbarer Zeit in Pension geht.

Das führt dazu, dass man sich auch früh mit der Erbschaft bzw. der Eigentumsübergabe beschäftigen muss. Leider wird heute über diese Problematik zu wenig gesprochen oder man schiebt es auf die lange Bank. Und gerade gute und informative Literatur gibt es heute nur wenig. Meistens werden dann nur die finanziellen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte, was ja auch wichtig ist, beachtet. Aber was die emotionalen Dinge,wie  mental, psychologisch loslassen können usw. anbelangt, wird überhaupt nichts erklärt.

Dazu möchte ich ein Beispiel aufzeigen eines Prozesses, wie man einen Nachfolger suchen und finden könnte:

Der Prozess sollte in fünf Phasen aufgeteilt sein:

  • Suche des Nachfolgers
  • Auswahl des Nachfolgers
  • Einführung des Nachfolgers
  • Aufbau des Nachfolgers sowie die Übergabe des Unternehmens an den Nachfolger

Diese Aufteilung  erheben kein Anspruch auf Vollständigkeit.Denn jedes Unternehmen sucht seinen Nachfolger individuell. In diesem Beispiel möchte ich mich auf die Phase “Suche des Nachfolgers” und “Auswahl des Nachfolgers” fokussieren.

Der Unternehmer sollte sich gut vorbereiten und schon im Vorfeld Gedanken machen, was den Übergabeprozess positiv beeinflussen kann. Dazu gilt es folgendene Fragen zu beantworten:

-Macht mir es Spass, wenn ein Nachfolger an meinem Platz sein wird?

-Bin ich schon so weit, dass ich mich vertrauensvoll vom Geschäft loslösen kann?

-Werde ich Unternehmensentscheide bzw. Fehler meines Nachfolgers akzeptieren können?

-Kann das Unternehmen weiter bestehen in den heutigen und zukünftigen Märkte?

-Wieviel muss ein potenzieller Nachfolger finanziell aufwenden, um die Firma übernehmen  zu können?

-Bin ich bereit den Kaufpreis des Unternehmens zu reduzieren, wenn der Nachfolger  die finanziellen Mittel nicht aufbringen kann. Oder gar einen Nachlass zu gewähren.

-Hat der Nachfolger den Willen und die Fähigkeit, das Geschäft selbst zu führen und ständig dran zu bleiben?

-Was möchte ich in meinem 3. Lebensabschnitt noch erreichen und wie will ich meinen

 Lebensabend gestalten oder verbringen?

-Kann ich wirklich mit 65 Jahren aufhören zu arbeiten oder braucht mich das Unternehmen noch etwas länger?

Wichtig erscheint mir,  dass der Übergeber sich dazu die Zeit nimmt, sich mit den Fragen auseinandersetzt und möglichst ehrliche Antworten gibt. Aufgrund der emotionalen Komponenten ist das natürlich nicht immer einfach.

Die Suche des geeigneten Nachfolgers

Im Vorfeld ist es auch wichtig Abzuklären, was für Traditionen, Routinen und Geschichten das Unternehmen geprägt haben und heute noch beeinflussen. Der Übergeber muss ebenfalls bereit sein sich mit diesen Kriterien auseinanderzusetzen. Dabei dürfen der Einbezug der Familienmitglieder nicht vergessen werden.

Nicht selten wird auch ein externer Headhunter sprich Personalberater beauftragt,um den Prozess etwas zu beschleunigen und die Auswahl transparenter zu machen.

Welches ist der zentrale Erfolgsfaktor bei der Suche eines Nachfolgers? Es soll zuerst in der Familie, dann bei den Mitarbeitern oder Partnern und erst dann bei anderen Unternehmen gesucht werden. Grundsätzlich ist es so, dass die Sympathie viel wichtiger ist, zwischen dem Übergeber und dem Nachfolger. Damit die Geschäftsphilosophie einen Fortbestand hat. Eigentlich sollte man ab 50 Jahren sich schon bewusst sein, in welche Richtung die Übergabe gehen soll.

Folgende Eigenschaften sollte der Nachfolger mitbringen:

-Ehrgeiz; Freude am Beruf;  Menschlichkeit; Führungskompetenz; gute Umgang mit den Kunden und dem Personal;  eine hohe fachliche Kompetenz und Teamfähigkeit. Im Vordergrund steht das Menschliche, insbesondere in den Kleinunternehmen. Solange man einen guten Umgang mit den Mitarbeitern pflegt und über genügend Empathie verfügt, ist schon viel Führungskompetenz gemacht.

Wichtig erscheint mir auch, dass die hohe Belastung zeitlich wie emotional des Unternehmers getragen wird von stabilen Familienverhältnissen.

Die Auswahl des Nachfolgers

Der Auswahlprozess des eigentlichen Nachfolgers hängt häufig von der Situation und des Bauchgefühls und der Wertvorstellung ab. Bei Mikro- und Kleinunternehmen entscheidet meist der Übergeber selbständig oder mit Einbezug der wichtigsten MItarbeitenden, wer die Nachfolge antreten darf. Bei mittleren Unternehmen werden in der Regel der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung in den Entscheid involviert, da es sich um eine strategische Entscheidung handelt. Dadurch muss der Nachfolger nicht nur den eigentlichen Übergeber/Inhaber überzeugen, sondern auch das Gremium der Geschäftsleitung.

Folgende Faktoren bei der Auswahl sollten berücksichtigt werden:

-Es sollten alle Kriterien der Auswahl möglichst gut erfüllt sein.

-Beim Wechsel verfügen der Übergeber sowie der Nachfolger idealerweise über    gemeinsame Wertvorstellungen.

-Es ist sinnvoll, auch den Verwaltungsrat in den Entscheid zu involvieren.

Abschliessen kann man sagen, dass die Suche nach dem potenziellen Nachfolger nicht immer leicht ist. Besonders in familiengeführten Unternehmen, wo der Patron einfach nicht loslassen kann. Und dann beginnen meiner Meinung und Erfahrung nach erst die richtigen Probleme. Dies kann sich manchmal jahrelang dahin ziehen und es gibt dann meistens eine Notlösung.

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Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Ja, die gibt es. Aber meistens sind sie heute etwas verwässert und versprechen nicht das, was sie sollten. Nicht zuletzt, weil der Mensch in der heutigen Gesellschaft mehr Platz im Unternehmen einnimmt. Früher wurde befohlen und der Mitarbeiter hatte zu gehorchen. Heute sieht das natürlich anders aus. Dem Mitarbeiter wird ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt. Und er wird im Arbeitsprozess mit einbezogen.

Um ein gutes und vor allem zeitgemässes Management-System zu etablieren, zeige ich Ihnen jetzt anhand eines Beispiel wie es aussehen könnte.

Wenn man ein neues und angepasstes Managementsystem einführen will erfordert dies,

die Beachtung bestimmter Punkte, wenn die angestrebten Verbesserungen erzielt werden sollen.

Ein neues Management-System muss der Unternehmensphilosophie, den betrieblichen Verhältnissen, der Organisationsstruktur usw. angepasst werden. Die entsprechenden generellen und spezifischen Anforderungen sind in dem Sinne rechtzeitig schriftlich zu formulieren. Vielfach wird darüber nur mündlich gesprochen, anstatt die betreffenden Punkte auch schriftlich festzuhalten.

  1. Generelle Anforderungen
  • Die Aufgaben der Geschäftsleitung sowie der mittleren und unteren Kader sollen weit gehend von Details befreit werden, d.h. die eigentliche Führung soll wieder wahrgenommen werden.
  • Der betriebliche Prozess, d.h. Abläufe und Strukturen sollen möglichst transparent und überschaubar sein, damit rechtzeitig am richtigen Ort die richtige Zusatzmassnahme eingeleitet werden kann.
  • Alle getroffenen Massnahmen sollen praktisch durchführbar sein.
  • Alle betrieblichen Aktivitäten müssen messbar sein. Der Soll/Ist-Vergleich dient als Grundlage jeder Beurteilung.
  • Das Kontrollsystem soll den Betriebsablauf so steuern, damit möglichst ein selbständiges Arbeiten gewährleistet ist.
  • Das Management-System soll eine universalen und nicht nur einen Partiellen Charakter aufweisen. Wo immer nur Teilaspekte die oberste Führungskonzeption bestimmen, handelt es sich um einen Mangel, um das Fehlen einer Gesamtkonzeption in der Führung.

2. Spezifische Anforderungen

Hier müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Was soll im Unternehmen verbessert werden?

Jedes neuzeitliche Führungssystem solle folgende Punkte beachten:

  • Es soll die Voraussetzung für einen zeitgemässen, effizienten, freiheitlichen und kooperativen Führungsstil schaffen.
  • Den Vorgesetzten müssen wirksame Führungsmethoden vermittelt werden. Anderseits müssen die Mitarbeiter die Möglichkeit haben sich entsprechend ihren fachlichen und menschlichen Qualitäten zu entfalten.
  • Das Handeln aller Beteiligten auf das gemeinsame ZIel muss verstärkt werden.Dabei soll die Summe der Einzelziele die Oberziele und diese wiederum die obersten ZIelsetzungen ergeben. Diese sollen wie ein roter Faden über alle Bereiche des Unternehmen sichtbar sein.
  • Die Leistungsfähigkeit, bzw. das messbare Ergebnis, im Unternehmen soll lang- und mittelfristig nicht nur erhalten, sondern auch gesteigert werden.
  • Es soll die Voraussetzungen für einen möglichst störungsfreien Ablauf der Zusammenarbeit in den Bereichen oberstes/mittleres Management, mittleres/unteres Management sowie unteres Management/BAsis schaffen.
  • Den Kaderpersonen in den mittleren und unteren Stufen, soll mehr Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum erteilt werden.
  • Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen sowie die zugehörigen Mittel müssen soweit delegiert werden, dass schnell entschieden und gearbeitet werden kann.
  • Das Betriebsklima soll durch die Anerkennung der geleisteten Arbeit und bewussteren Führungsstil verbessert werden.
  • Das Vertrauen in die Loyalität des Management soll gefestigt werden, um der Resignation vorzubeugen. Die Mitarbeiter sollen und müssen als mündige Bürger betrachtet und individuell geführt werden. Die MItarbeiter sollen nach der Leistung und dem Können entlöhnt und am Erfolg beteiligt werden.

Bei der Einführung eines solchen, modernen Führungskonzeptes ist es vor allem wichtig, dass die höchsten Kaderstufen, eine einheitliche Auffassung und Denkweise haben. Diese muss dann auf allen Ebenen in der Unternehmung ausstrahlen und den ausführenden Organen jene Sicherheit vermitteln, ohne die das Durchsetzen einer neuen Idee nie möglich wäre.

Die Verwirklichung eines neuen Konzeptes verlangt auch viel Vorbereitungs-, Durchsetzungs-, und Schulungsaufwand. Je einfacher und klarer die Linien des System, desto unproblematischer ist die Planung und Realisierung, sowie die Flexibilität des Unternehmens.

Die Einführung eines Systems bedingt einen Zeitaufwand von ca. 1 – 3 Jahren. Die Ausbildung der Kader erfolgt am Besten extern in Gruppen von 6 -15 Personen, vorwiegend aus den gleichen Unterstellungsbereichen.

Abschliessen kann man sagen, das ein Management-System nur so gut ist, wie die Unternehmung und deren Mitarbeiter. Der Faktor Mensch wird immer ein Risiko bleiben und ist nicht ganz berechenbar.

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Was bedeutet “Management” in der Unternehmung?

Was bedeutet “Management” in der Unternehmung?

An dieser Stelle möchte ich mal aufzeigen was Management im Unternehmen bedeutet und wie es angewendet wird. Heute wird viel darüber gesprochen und jeder und jede ist sein eigener “Manager/in” im Geschäftlichen und Privaten. Damit wir das auseinanderhalten können sprechen wir nur den geschäftlichen Bereich an.

Unter Management verstehen wir wir heute folgendes:

  • Einen Personenkreis oder Gruppe, die für die Führung der Unternehmung, des Betriebes usw. verantwortlich sind.
  • Die Aufgabe oder Tätigkeit des Führens, Leitens und Regelns.
  • Die Kenntnisse, Methoden und Techniken, die nötig sind, um den Führungsaufgaben nachkommen zu können.

Jetzt wollen wir mal die Gliederung des Managements betrachten und nach Hauptaufgaben und hierarchischer Stellung einteilen, damit wir eine grobe Übersicht haben:

HauptaufgabeManagement-EbeneStellung/Hierarchie
“Strategie” (Planung, Kontrolle,
Politik)
(Top-) ManagementDirektion, Geschäftsleitung
“Dispositionen” (Politik umsetzen u.ausführen)Mittleres (Middle-)
Management
Betriebsleiter,
Ressortchefs,
Abteilungsleiter,
Gruppenleiter
“Operationen” (Betriebsführung,
Personalplanung Management,
Ausführungsplanung
und Kontrolle)
Unteres (Lower-)Werkstattchef,
Vorarbeiter,
Bürochef
BASIS Angestellte, Arbeiter (Ausführende)

Bemerkung: -Diese Gliederung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei flachen Hierarchiestufen  z.B. bei einem Klein/Kleinstunternehmen sieht das anders  aus und viel kleiner.

Lange Zeit galt als einziges Unternehmensziel die Gewinnmaximierung. In der heutigen Zeit hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass neben dem Erzielen eines Gewinns auch andere Gesichtspunkte in die Unternehmenspolitik einzu fliessen hätten. Es wurde erkannt, dass die Unternehmung nicht etwas für sich allein Stehendes ist, sondern Teil eines ganzen System bildet.. Damit gewinnen die im Unternehmen arbeitenden Menschen sowie die gesamte Umwelt vermehrt an Bedeutung für das Unternehmen und sind demzufolge in die unternehmerischen ZIelsetzungen einzubeziehen.

Management ist immer dann nötig, wenn mehrere Menschen ein gemeinsames Ziel erreichen sollen oder wollen. Dementsprechend  standen die Erbauer der ägyptischen Pyramiden vor den gleichen Problemen wie die Führungskräfte/Manager eines modernen Industrieunternehmens. Im Mittelalter waren es die Handwerker, die sich zu Zünften zusammen schlossen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Management ist also keine Erfindung unserer Zeit, womit sich die Frage stellt, ob nicht auch die Denkweise falsch sei, die hinter dem modernen Begriff Management steckt.

Abschliessend kann man sagen, dass Unternehmen nicht schematisch und stur sind, sondern mittels einem Regelkreis, dh. einem dauernden Lehr-, Lern- und Anpassungsprozess zu führen. Neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten muss der Mensch mit seinem Erfolgserlebnis und daraus resultierendem Tatendrang mitberücksichtigt werden.

Eigentlich müsste man die Hierarchistufen abschaffen und einem natürlichen Führen im Team weichen. Die immer besseren und breiteren Kenntnisse des ausführenden Personals, wie des unteren und mittleren Kaders, müssen vermehrt in den Zielsetzungen und Entscheidungen einbezogen werden.

Mit motivierten Mitarbeitern, d.h. Mitarbeitern, deren Zielsetzungen weitgehend identisch mit den Unternehmenszielen sind, werden ganz andere Leistungen vollbracht. Dabei wird sich der Führungsaufwand wesentlich verringern.

Dass man die Individualität und schöpferische Fantasie haben und diese auch einsetzen muss, diese Erkenntnis fehlt leider heute teilweise noch. Erkennen wir diese Gesichtspunkte und werden diese in die tägliche Management-Arbeit integriert, so werden wir schlussendlich

unter dem Strich betrachtet, tatsächlich mehr Gewinn erzielen.

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Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Ja, die gibt es. Aber meistens sind sie heute etwas verwässert und versprechen nicht das, was sie sollten. Nicht zuletzt, weil der Mensch in der heutigen Gesellschaft mehr Platz im Unternehmen einnimmt. Früher wurde befohlen und der Mitarbeiter hatte zu gehorchen. Heute sieht das natürlich anders aus. Dem Mitarbeiter wird ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt. Und er wird im Arbeitsprozess mit einbezogen.

Um ein gutes und vor allem zeitgemässes Management-System zu etablieren, zeige ich Ihnen jetzt anhand eines Beispiel wie es aussehen könnte.

Wenn man ein neues und angepasstes Managementsystem einführen will erfordert dies, die Beachtung bestimmter Punkte, wenn die angestrebten Verbesserungen erzielt werden sollen.

Ein neues Management-System muss der Unternehmensphilosophie, den betrieblichen Verhältnissen, der Organisationsstruktur usw. angepasst werden. Die entsprechenden generellen und spezifischen Anforderungen sind in dem Sinne rechtzeitig schriftlich zu formulieren. Vielfach wird darüber nur mündlich gesprochen, anstatt die betreffenden Punkte auch schriftlich estzuhalten.

1.Generelle Anforderungen

  • Die Aufgaben der Geschäftsleitung sowie der mittleren und unteren Kader sollen weit gehend von Details befreit werden, d.h. die eigentliche Führung soll wieder wahrgenommen werden.
  • Der betriebliche Prozess, d.h. Abläufe und Strukturen sollen möglichst transparent und überschaubar sein, damit rechtzeitig am richtigen Ort die richtige Zusatzmassnahme eingeleitet werden kann.
  • Alle getroffenen Massnahmen sollen praktisch durchführbar sein.
  • Alle betrieblichen Aktivitäten müssen messbar sein. Der Soll/Ist-Vergleich dient als Grundlage jeder Beurteilung.
  • Das Kontrollsystem soll den Betriebsablauf so steuern, damit möglichst ein selbständiges Arbeiten gewährleistet ist.
  • Das Management-System soll eine universalen und nicht nur einen Partiellen Charakter aufweisen. Wo immer nur Teilaspekte die oberste Führungskonzeption bestimmen, handelt es sich um einen Mangel, um das Fehlen einer Gesamtkonzeption in der Führung.

2. Spezifische Anforderungen

Hier müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Was soll im Unternehmen verbessert werden?

Jedes neuzeitliche Führungssystem solle folgende Punkte beachten:

  • Es soll die Voraussetzung für einen zeitgemässen, effizienten, freiheitlichen und kooperativen Führungsstil schaffen.
  • Den Vorgesetzten müssen wirksame Führungsmethoden vermittelt werden. Anderseits müssen die Mitarbeiter die Möglichkeit haben sich entsprechend ihren fachlichen und menschlichen Qualitäten zu entfalten.
  • Das Handeln aller Beteiligten auf das gemeinsame ZIel muss verstärkt werden.Dabei soll die Summe der Einzelziele die Oberziele und diese wiederum die obersten ZIelsetzungen ergeben. Diese sollen wie ein roter Faden über alle Bereiche des Unternehmen sichtbar sein.
  • Die Leistungsfähigkeit, bzw. das messbare Ergebnis, im Unternehmen soll lang- und mittelfristig nicht nur erhalten, sondern auch gesteigert werden.
  • Es soll die Voraussetzungen für einen möglichst störungsfreien Ablauf der Zusammenarbeit in den Bereichen oberstes/mittleres Management, mittleres/unteres Management sowie unteres Management/BAsis schaffen.
  • Den Kaderpersonen in den mittleren und unteren Stufen, soll mehr Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum erteilt werden.
  • Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen sowie die zugehörigen Mittel müssen soweit delegiert werden, dass schnell entschieden und gearbeitet werden kann.
  • Das Betriebsklima soll durch die Anerkennung der geleisteten Arbeit und bewussteren Führungsstil verbessert werden.
  • Das Vertrauen in die Loyalität des Management soll gefestigt werden, um der Resignation vorzubeugen. Die Mitarbeiter sollen und müssen als mündige Bürger betrachtet und individuell geführt werden. Die MItarbeiter sollen nach der Leistung und dem Können entlöhnt und am Erfolg beteiligt werden.

Bei der Einführung eines solchen, modernen Führungskonzeptes ist es vor allem wichtig, dass die höchsten Kaderstufen, eine einheitliche Auffassung und Denkweise haben. Diese muss dann auf allen Ebenen in der Unternehmung ausstrahlen und den ausführenden Organen jene Sicherheit vermitteln, ohne die das Durchsetzen einer neuen Idee nie möglich wäre.

Die Verwirklichung eines neuen Konzeptes verlangt auch viel Vorbereitungs-, Durchsetzungs-, und Schulungsaufwand. Je einfacher und klarer die Linien des System, desto unproblematischer ist die Planung und Realisierung, sowie die Flexibilität des Unternehmens.

Die Einführung eines Systems bedingt einen Zeitaufwand von ca. 1 – 3 Jahren. Die Ausbildung der Kader erfolgt am Besten extern in Gruppen von 6 -15 Personen, vorwiegend aus den gleichen Unterstellungsbereichen.

Abschliessen kann man sagen, das ein Management-System nur so gut ist, wie die Unternehmung und deren Mitarbeiter. Der Faktor Mensch wird immer ein Risiko bleiben und ist nicht ganz berechenbar.

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Soll man das Unternehmen käuflich erwerben oder einfach nur mieten?

Soll man das Unternehmen käuflich erwerben oder einfach nur mieten?

Das ist eine Frage, die man schon im Vorfeld genau abklären muss. Und dabei dürfen Sie sich nicht von Emotionen leiten lassen. Den sonst müssen Sie sich mit ungemütlichen Konsequenzen herumschlagen. Das wollen wir ja vermeiden, nicht wahr? Zuerst erkläre ich Ihnen der Unterschied zwischen dem Kauf eines Objektes und die Miete eines Objektes.

Fangen wir mal beim Kauf eines Objektes an. Wenn Sie das nötige Kleingeld haben, steht dem natürlich nichts im Wege. Haben Sie aber zu wenig oder fast kein Geld, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als das Objekt zu mieten. Hier stellt sich natürlich auch die Frage der Finanzierung des Objektes. Die heutigen Finanzinstitute sind auch nicht mehr so spendabel, wie sie einmal waren. Und meistens ist es so, dass Sie genügend Eigenkapital bringen müssen. Sonst läuft bei den Finanzinstituten überhaupt nichts und Sie werden schon im Vorfeld abgewiesen. Keine Angst, es gibt schon noch andere Möglichkeiten.

Der klare Vorteil beim Kauf eines Objektes ist, dass das Objekt vollständig Ihnen gehört. Natürlich mit allen Rechten und Pflichten, im Vertrag. Dann sind Sie alleiniger Eigentümer/in der Immobilie und können machen, was Sie wollen. Der mögliche Nachteil ist, hohe finanzielle Investition, unvorhergesehener Renovationsbedarf, wenn das Objekt etwas älter ist. Problematik der Hypothekenübernahme. Allfällige Darlehen, die noch nicht abbezahlt sind usw. Es gibt noch mehrere Punkte die beachtet werden müssen. Damit der Erwerb der Immobilie sauber abgewickelt werden kann. Hier kann ich Ihnen helfen, die nötigen Formalitäten zu beschaffen. Und die Stolpersteine werden aus dem Weg geräumt.

Der klare Vorteil beim Mieten eines Objektes ist, dass Sie nur einen Pachtzins dem Eigentümer der Liegenschaft oder des Betriebes zahlen müssen. Der monatlich oder jährlich zu entrichten ist. Das heisst, dass Ihnen der Betrieb nur bedingt gehört, und der Eigentümer das “Sagen” hat. Der Nachteil ist, wenn Sie Anschaffungen oder Renovationen im Betrieb oder an der Liegenschaft machen wollen, müssen Sie immer zuerst den Eigentümer/in kontaktieren.Er muss es dann bewilligen oder wenn er nicht möchte, ablehnen. Meistens ist es aber so, dass dies alles vertraglich geregelt wird.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass hier immer wieder gemogelt und falsche Angaben, gemacht werden, auf beiden Seiten. Teils aus Eigeninteressen oder um sich ungerechtfertigt zu bereichern. Darum ist es wichtig, dass man alle wichtigen Punkte beim Pachtvertrag genau beachtet, damit keine unliebsame Konsequenzen entstehen.

Auch hier kann ich Ihnen gerne helfen. Um festzustellen, was Sie genau möchten, lade ich Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. Folgen Sie einfach dem vorgegeben Link und füllen das eingeblendete Formular aus und senden die Nachricht an mich. Sie werden dann umgehend kontaktiert.

So finden wir den richtigen Standort eines Unternehmens

So finden wir den richtigen Standort eines Unternehmens

In der heutigen Zeit ist es nicht einfach den richtigen Standort zu finden. Dazu gibt es verschiedene Kriterien zu beachten, die sehr wichtig sind. Klar, ist nicht der Standort das alleinige a und o des Gewinnes und Umsatzes. Aber es gibt eine Grundvoraussetzung die vorhanden sein muss, damit die Basis des Unternehmens gewährleistet ist. Hier spricht man von einem Fundament. Das muss entweder schon vorhanden sein oder die Möglichkeit neu aufgebaut zu werden. Sie bauen ja ein Haus auch nicht auf den Boden gesetzt, sondern Sie machen zuerst ein Fundament. Und das sieht bei der Standortwahl ganz ähnlich aus.

Ich sehe immer wieder, wie Verkäufer Objekte feilbieten, die absolut am falschen Standort liegen. Die werden Ihnen nur immer die Vorteile zeigen und die Nachteile ausblenden. Was natürlich sich fatal auswirken kann auf die Zukunft eines Unternehmens. Es gibt Standorte, die früher vielleicht mal gut waren, aber heute sich mit allen Begleiterscheinungen ins Negative entwickelt haben. Und meistens ist es dann schon zu spät, das Ruder herum zu reissen.

Meine langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass man gezielt den zukünftigen Standort einer Standortanalyse unterziehen soll. Damit eventuelle Investitionen schon im Vorfeld berücksichtigt werden können, und keine unangenehmen Überraschungen entstehen.

Wenn Sie nicht die Erfahrung in der Bewertung eines Standortes haben, dann kann man leicht ins Schwitzen kommen und Sie wissen nicht, wo Ihnen der Kopf steht und für welchen Standort Sie sich entscheiden sollen. Dann ist es wichtig, dass Sie jemanden an der Seite haben, der Ihnen ein gutes Gefühl gibt und die wichtigen Steine aus dem Weg räumt.

Nun möchten Sie sicher wissen, wer Ihnen helfen kann, den richtigen Standort ihres Unternehmens zu finden.Gerne helfe ich Ihnen dabei. Um festzustellen, was Sie genau möchten, lade ich Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. Folgen Sie einfach dem vorgegeben Link und füllen das eingeblendete Formular aus und senden die Nachricht an mich. Sie werden dann umgehend kontaktiert.

Flow "Was ist das?"

Ich beginne mit einem Zitat von “Mihaly Csikszentmihalyi” sprich Tschick Sent Mihaji. Das ist der Autor der über das Geheimnis des Glückes in seinem Buch schreibt:    “Das Geheimnis eines erfüllten Lebens besteht darin, das man lernt, flow bei möglichst vielen Aktivitäten zu erleben, die man tun muss.”

Darum möchte ich Sie fragen, machen Sie die Arbeit gerne? Haben Sie viel Spass dabei? Wenn nicht, ist es höchste Zeit daran etwas zu ändern. Dann sollten Sie höhere Ansprüche an Ihre Arbeit haben. Die meisten von uns verbringen den lieb langen Tag mit unserer Arbeit. Rund 75 % unserer Zeit beschäftigen wir uns mit der Arbeit. Sei es, das wir uns auf die Arbeiten vorbereiten. Oder Fahren auf die Arbeit. Denken über die Arbeit nach und machen Pausen, um Kraft für die Arbeit zu schöpfen. Selbst in der Freizeit arbeiten wir.

Um so wichtiger ist es, dass wir unsere Arbeit richtig gerne machen. Das Leben ist zu kostbar, als das wir es an uns vorbeiziehen lassen. Am besten gelingt uns das, wenn zwei Dinge zusammenkommen:

  • Wir haben Spass, viel Spass und wir setzen unsere Talente gezielt ein. Diese Kombination kann uns dann zu dem Zustand führen den man “Flow” nennt. Den sollten wir natürlich häufiger anstreben.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Flow ein grossartiger  Zustand ist. Man kann den Zustand folgender massen erzeugen:

  • Sie setzen sich klare Ziele                    – Ziele geben Ihnen eine Richtung, einen Wegweiser und einen Grund dazu.
  • Sie kontrollieren Ihr Tun                      -Kontrolle lässt Sie spüren, welche Kraft in Ihnen steckt und was Sie erreichen können
  • Sie konzentrieren sich voll und ganz – Dann Sie im hier und jetzt. Probleme und Sorgen sind in weiter ferne.
  • Sie überschreiten Ihre Grenzen          -Wenn Sie Grenzen überschreiten werden Sie Teil eines Grösseren.
  • Sie erhalten Feedback                           -Sie fühlen, dass Sie das Richtige machen. Das Gefühl am richtigen Ort zu richtigen Zeit zu sein.
  • Sie nehmen die Zeit anders war          -Der Flow-Zustand ändert sich beim Zeitempfinden auf eine magische Art und Weise. Die Zeit vergeht im Fluge.
  • Sie erleben eine Tätigkeit um ihrer Selbst Willen

Man spricht auch von einem autotelischen Erleben. “Auto” heisst selbst. “Telos” bedeutet Ziel. Die Belohnung dafür und ihre Ziele sind dann nicht mehr wichtig.

Wenn alle diese Komponenten zusammenkommen, erleben wir den Zustand von “Flow”. Seien Sie bereit und machen Sie sich auf den Weg in diesen erfüllenden Zustand. Den Wohlstand und Glück sind ihr Geburtsrecht, ohne Wenn und Aber.

So das wär’s wieder mal für heute. Ich hoffe, dass war ein lehrreicher Ansatz um sich in Richtung Glück zu bewegen.

Erfolg

Zuerst in eigener Sache. Ich hoffe ihr habt die Sommerferien genossen und seit gesund zurückgekehrt. Wir sind ja bis jetzt mit der Sonne richtig verwöhnt worden. Und so wie es aussieht, wird dies ein Jahrhundert-Sommer. Also freut Euch daran. Es gibt genug sogenannte “Nörgeler”, denen das natürlich gar nicht passt. Aber die könnt ihr ruhig auf der Seite lassen. Dann starten wir jetzt.

Heute möchte ich euch etwas über das Thema “Erfolg” erzählen. Für manche interessant und für andere wieder uninteressant. Ich weiss, dass viele unter dem Thema Erfolg etwas ganz anderes verstehen. Es kommt natürlich immer darauf an, aus welchem Blickwinkel es man betrachtet. In Wikipedia habe ich mal nachgeschaut, was unter dem Begriff “Erfolg” geschrieben ist.

Der Begriff “Erfolg” bezeichnet das Erreichen gesetzter Ziele. Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen. Bei Zielen kann es sich um sachliche, bzw. materielle Ziele, zum Beispiel das Einkommen oder emotionale bzw. immaterielle Ziele wie Anerkennung handeln. Etwas einfacher ausgedrückt, gibt es materielle und immaterielle Ziele.

Überall in Zeitungsberichten, in Büchern aber auch in den Sozialen Medien wird ausnahmslos von Erfolg gesprochen. Dabei haben sich die wenigsten Menschen einmal hingesetzt und sich einmal die Frage gestellt – und auch erfolgreich beantwortet, was Sie in Ihrem Leben dann erreichen wollen. Denn Erfolg ist niemals ein Ziel, sondern etwas, das sich einstellt, wenn das Ziel erreicht ist. Viele Menschen wollen heute erfolgreiche sein, aber nicht erfolgreich werden. Den erfolgreich werden ist im Vergleich zu erfolgreich sein, aber sehr anstrengend. Viele wollen reich sein, aber nicht reich werden. Das wäre viel zu mühsam. Eine gute Fee müsste kommen und alles verwirklichen auf eine Schlag. Nur leider funktioniert das nicht.  Sie sind dann nicht bereit den Weg zu gehen, den es braucht.

Dann gibt es die Menschen, die vorgeben finanziell frei zu sein. Da hege ich so meine Zweifel daran, ob sie es auch wirklich sind. Oder die dies sich mit fremden Federn schmücken, ohne den Weg selbst gegangen zu sein. Das ist natürlich immer am einfachsten.

Und dann gibt es ja noch den inneren Reichtum, der auch zum Erfolg führt. Nur den sieht man nicht. Hören wir auf mit diesem Theater. Jeder Mensch ist doch erfolgreich. Jeder auf seine Art und Weise. Ich denke, dazu gehört auch eine Portion gesunder Materialismus. Es ist jedem selber überlassen, wie er das machen will. Wichtig ist doch, dass wir ins Handeln kommen um die Ziele zu erreichen. Demzufolge tritt auch der Erfolg dann ein.

So, das wär’s für heute.  Ich hoffe, es war interessant für Euch das Thema Erfolg, aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. Bis bald…..

Hypnose

Ja, was ist den Hypnose? Die Hypnose siedeln die meisten Menschen, irgendwo zwischen Scharlatanerie und Esoterik an. Dabei ist sie heute eine Therapieform die wissenschaftlich mehrfach schon belegt wurde. Dabei ist es ein natürlicher Zustand, den man sogar im Alltag erlebt. Zum Beispiel, wenn man in ein Buch vertieft ist oder im Zug zum Fenster hinausschaut und vor sich hin träumt. Das nennt man einen hypnotischen Zustand. Die medizinische Hypnose ist nichts anderes, als eine besondere Form der Kommunikation zwischen dem Therapeuten und dem Patienten auf einer anderen Bewusstseinsebene. Auf dieser Ebene erhält man direkten Zugang zu Gefühlen, Fantasie und Intuition.

Wo kann man die Hypnose einsetzten?

Bei akuten und chronischen Schmerzen. Oder auch für Leute mit Phobien und Angstzuständen, Schlafstörungen, stressbedingten  Krankheiten oder Suchterkrankungen. Diverse Studien haben gezeigt, dass Hypnose in solchen Fällen signifikante Verbesserungen ermögliche.

Wie lange gibt es schon die Hypnose?

4000 vor Christus kannten schon die Sumerer und andere antike Völker die Hypnose, meist im Zusammenhang mit dem Tempelschlaf. Kranke wurden im Tempel ein eine Art Schlaf versetzt, um zur Heilung Göttern zu begegnen.

Im 18. Jahrhundert hat der deutsche Arzt Anton Mesmer den animalischen Magnetismus begründet. Man nahm an das Magnetische Kräfte in den Menschen ungleich verteilt sind und können durch Streichen über den Körper korrigiert werden.. Dies führte zu hypnoseähnlichen Zuständen.

Im 20. Jahrhundert hat dann der amerikanische Psychiater Milton (1901-1980), er gilt als Vater der modernen Hypnose, herausgefunden bei einem Versuch, sein Leiden an der Kinderlähmung zu lindern. Seit den 50er- Jahren erkennen die britische und die amerikanische Ärztegesellschaft Hypnose als Therapieform an.

Ich werde an einer anderen Stelle wieder einmal auf das Thema der Hypnose zurückkommen und dann noch etwas mehr erzählen. Da es sehr warm ist mache ich heute etwas früher Schluss.

So, das wärs wieder für heute, ich hoffe ihr geniesst den Sommer und die Ferien und ich wünsche allen schöne Sommerferien.

Kraft der Sprache

Heute möchte ich über die Kraft der Sprache in der Kommunikation sprechen. Die Sprache ist eines der mächtigsten Instrumente zur Manipulation des Menschen ohne Gewalt oder Geld. Heute gilt die Macht der Sprache mehr den je, vor allem in der Politik. Die Worte programmieren unsere Psyche unbemerkt um und erwecken in uns bestimmte Emotionen. Auch etliche Forscher haben sich der Macht der Sprache angenommen und verblüffende Zusammenhänge entdeckt. Oft sind es nicht mal die Worte die negativ wirken. Sondern in welchem Zusammenhang sie verwendet werden.

Am folgenden Beispiel “schon werden die unterschiedlichsten Bedeutungen klar: “Das habe ich schon getan” das heisst , das etwas bereits erledigt ist. In einem Satz hingegen: “Du wirst das schon schaffen” schwingt Zweifel mit. Gleichzeitig entscheidet der Tonfall, Mimik und Gestik über die Wirkung unserer Worte. In Gespräche sind wir ständig mit einer Flut von Emotionen ausgesetzt. Während unsere linke Gehirnhälfte ständig das “Was” analysiert, konzentriert sich die Rechte auf das “Wie”. Dabei sind immer die vier Gefühle “Wohlbefinden”, “Trauer”, “Wut”, und “Angst” im Spiel. Unser Gehirn untersucht so jedes gesprochene Wort auf dessen emotionale Botschaft. Manche Begriffe können fast wehtun. Dadurch lösen Worte negative und positive Reaktionen aus. Darum ist es wichtig, welche Wortwahl getroffen wird. Die Macht der Worte wirken immer und überall.

Damit Sie sich die Kraft der Wörter zu nutze machen können habe ich ein paar Formulierungen aufgeführt. Lesen Sie jetzt hier um welche es geht.

Diese Sprachwendungen sollten Sie lieber aus Ihrem Wortschatz streichen:

  • Wusste ich’s doch… oder dass habe ich doch gleich gesagt usw. Das zeigt, dass Sie um jeden Preis recht haben wollen. Das wirkt jedoch überheblich und ist keine gute Basis für konstruktive Gespräche.
  • “Mal sehen” oder “Schauen wir mal”. So bleiben Sie im Unbestimmten, und müssen sich nicht festlegen. Letzt endlich verstecken Sie sich hinter Ihrem Satz.
  • “Ehrlichkeit ist selbstverständlich”. Sie sind in einer Sitzung und besprechen verschiedene Vorschläge und sagen: “Ehrlich gesagt finde ich…” Warum die Aufrichtigkeit betonen? Selbstverständlich sind Sie ehrlich! Besser ist doch: “Ich finde, wir sollten….”

Ich könnte jetzt noch weitere Beispiele bringen. Das würde aber den Rahmen vollends sprengen. Wichtig ist, dass Sie sich dazu einmal Gedanken machen und wo Sie in Ihrem Leben, das eine oder andere integrieren können.