Das betriebliche Vorschlagswesen - ein Novum das jedes Unternehmen braucht

Das betriebliche Vorschlagswesen - ein Novum das jedes Unternehmen braucht

Ein betriebliches Vorschlagswesen sollte es auf jeden Fall in jedem Unternehmen geben, sonst ist der langsame Tod des Unternehmens vorprogrammiert. Jetzt höre ich schon von der Unternehmerseite, wo es heisst; So einen Witz das braucht es doch gar nicht. Die Mitarbeiter sollen ihre Arbeit verrichten, die von Ihnen gefordert wird. Tja, wo kämen wir dann hin, wenn jeder Mіtarbeiter noch den Senf dazu geben würde. Also, lassen wir es lieber bleiben. Eigentlich sehr Schade. Dabei würde soviel Potenzial der Mitarbeiter drinn liegen.

Bei den heutigen Klein- und mittelständischen Unternehmungen wird zwar etwas gemacht, aber nur halbherzig. Die Verbesserungsvorschläge landen dann meistens in der Schublade, bis man es vergessen hat. Und in den Gross-Unternehmen wird es zwar gemacht, aber das ist eben auch nicht, das Gelbe vom Ei. Jetzt kann man sich Fragen, was denn die Gründe sind, dass nicht mehr gemacht wird?

Viele haben einfach mal Angst und befürchten, dass das Vorschlagswesen mit höheren Arbeitszeiten, grösserem Personalaufwand, sowie Bürokratie ausarten.Oder auch im extrem Fall zu Stellen abbauen führen kann. Leider hat sich das noch nicht in dem Ausmass bewahrheitet.

Wenn das Unternehmen dem Mitarbeitenden  die Gelegenheit bietet, Verbesserungsvorschläge und Ideen einzubringen, kann wirklich Geld gespart werden. Und zwar auf einer Weise, dass sich auf die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters positiv auswirkt. Nicht auch zuletzt, wird dadurch das Mit-Unternehmertum des MItarbeiters gefördert. Der Mitarbeiter bekommt dann das Gefühl, dass er geschätzt wird, und fühlt sich Mitverantwortlich für das Unternehmen.

Das betriebliche Vorschlagswesen oder das Ideen sammeln ist nicht mehr ganz so neu, sondern bereits 125 Jahre alt. Die Umsetzung ist relativ einfach und die Erfolge sind zum Teil sehr eindrücklich.

Ja, was ist den die Definition des betrieblichen Vorschlagswesen. Ich habe mal auf Wikipedia geschaut, was die Definition ist, die da lautet: ”Das betriebliche Vorschlagswesen ist ein partizipatives Optimierungs-System, mit dem Ziel das Ideenpotenzial aller Mitarbeiter in einer Organisation zu nutzen. Im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesen können MItarbeitende Vorschläge einreichen und erhalten unter Umständen für die erzielte Einsparung eine Prämie oder Erfolgsbeteiligung.”

Ziel des betrieblichen Vorschlagswesen

Sie werden in folgende Bereiche aufgeteilt:

Ökonomische Ziele

  • Produktoptimierung
  • Prozessoptimierung

Nicht ökonomische Ziele

  • Motivation und Entwicklung des Mitarbeiters fördern
  • Erhöhung der Identifikation mit dem Unternehmen
  • Steigerung der sozialen Kompetenz

Das oberste Ziel des betrieblichen Vorschlagswesen muss es sein, die Mitarbeiter zum produktiven Mitdenken anzuregen. Verbesserungsvorschläge sollten zu Arbeitsverbesserungen und Arbeitserleichterungen führen. Daraus resultiert, dass ein Vorschlag dahingehend zu prüfen ist, ob und wie weit er einen betriebswirtschaftlichen Nutzen bringt.

Vorschläge können auf verschiedenen Gebieten gemacht werden:

  • Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen im Unternehmen
  • Unfallverhütung
  • Hygiene
  • Verbesserung der Produktionsverfahren und der Arbeitsabläufe
  • Verbesserung der Betriebsorganisation in allen Bereichen
  • Einsparung von Material und Energie sowie Kosten

Die Methoden des Vorschlagswesens sind den besonderen Verhältnissen in jedem Unternehmen anzupassen. Was in einem Unternehmen funktioniert, kann in einem anderen die falschen Wirkungen erzeugen. Das Vorschlagswesen hat aber auch seine Schattenseiten. Vor allem dann, wenn nicht sehr gut uns sehr subtil organisiert ist.

Machen wir ein Beispiel: Ein Vorgesetzter erhält von seinem direkt unterstellten Mitarbeiter einen Verbesserungsvorschlag zur Weiterleitung.Könnte für ihn das nicht zum Vorwurf sein, dass er nicht alles im Griff hat? Oder ist er vielleicht sogar stolz darauf, solch aufmerksame Mitarbeiter zu haben? Ein Zeichen, wie gut er seine Leute führt und fördert.

Wenn ich das höre, habe habe ich den leisen Verdacht, dass es Vorgesetzte gibt, die einen solchen Vorschlag zurückbehalten, um ihn dann in einem späteren Zeitpunkt in abgeänderter Form als seinen eigenen Einfall weiterzuleiten. Der SChöpfer der Idee hat dann vielleicht nicht den Mut, sich für sein Recht zu wehren, weil der seinen Chef nicht verstimmen will.

Folgende Bedingungen für ein gut funktionierendes Vorschlagswesen könnte in etwas so aussehen:

  • Ein neutraler Prüfungssausschuss, dem je ein Vertreter der technischen, der kaufmännischen und der Geschäftsleitung, sowie ein Mitglied der Personalkommission amgehören. Bei kleinen Unternehmen ist es meistens der Chef, Chef-Stellvertreter und der direkte Vorgesetzte des Mitarbeiters.
  • Ein einfaches Verfahren, festgehalten in einem Reglement, wo es möglich ist, das der Belegschaft bekannt ist.
  • Ein anspornendes und motivierendes Prämiensystem 

Werden Vorschläge nicht berücksichtigt, so sollen den Initianten in jedem Fall die Gründe mitgeteilt und für das Mitdenken und die aufgebrachte Mühe gedankt werden.

Ein zweites Beispiel soll zeigen, wie Sie das Vorschlagswesen in Klassen und Anerkennungsformen eingeteilt werden kann. Es muss darauf hingewiesen werden, dass diese Struktur an die betreffende Unternehmung angepasst werden muss und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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