Management by objectives (Führung durch Zielsetzung) oder Management by exception (Führung nach dem Ausnahmeprinzip)>>Ist das in der heutigen Zeit noch möglich?

Management by objectives (Führung durch Zielsetzung) oder Management by exception (Führung nach dem Ausnahmeprinzip)>>Ist das in der heutigen Zeit noch möglich?

Diese zwei Führungsmodelle haben sich in der heutigen Zeit weitgehend etabliert. Natürlich immer auf das Unternehmen angepasst. Dazu möchte ich mal beide Führungsmodelle gegeneinander stellen und erklären, was sie grundsätzlich beinhalten. Fangen wir mal mit dem “Management by objectives” an:

Management by objectives (Führung durch Zielsetzung)

-Das Management by objectives setzt die Funktion der Zielsetzung in den Vordergrund. Der Vorgesetzte soll nicht mehr jede Aufgabe dem Mitarbeiter anweisen und jede Entscheidung selbst fällen. Vorgesetzte und Mitarbeiter sollen und können gemeinsam die Ziele festlegen, die die Mitarbeiter selbständig erreichen sollen. Dies hat zur Folge, dass die Kontrolle weiterhin beim Vorgesetzten bleibt, aber kontrolliert nicht mehr jede einzelne Massnahme und Entscheidung, sondern überprüft lediglich, ob die vereinbarten Ziele vom Mitarbeiter erreicht worden sind. so bleibt ihm mehr Zeit für seine eigentlichen Aufgabe als Führungsperson.

Die Mitarbeiter erhalten die Gelegenheit, selbständig tätig zu werden. Dadurch fühlen Sie sich ihrer Aufgaben enger verbunden und werden bessere Ergebnisse erzielen. Die zu erreichenden Ziele und ihre Kontrolle werden gemeinsam festgestellt. Dadurch fühlt sich keiner mehr übervorteilt, die Zusammenarbeit wird verbessert.

Management by exception (Führung nach dem Ausnahmeprinzip)

-Diese Managementfunktion stellt die Entscheidung in dem Mittelpunkt. Sie verlangt, dass der Vorgesetzte sich nur die wichtigsten Entscheide vorbehält, die übrigen aber seinen Mitarbeitern überlässt. Dabei muss er davon ausgehen, dass die Abweichungen zwischen den angestrebten Zielen und den tatsächlichen Ergebnissen nicht vermeiden lassen. Deshalb legt man Abweichungsbereiche fest und unterscheidet Normal- und Ausnahmefälle.

Die normalen Abweichungen regelt der MItarbeiter selbst, der Vorgesetzte braucht gar nicht unterrichtet werden. Die spez. Ausnahmefälle müssen ihm gemeldet werden, damit er eingreifen kann.

Voraussetzung für diese Führungsart ist wiederum, dass die Arbeitsgebiete der einzelnen Mitarbeiter genau festgelegt sind. Gleichzeitig muss ihnen die Entscheidungskompetenz zugewiesen werden, die sie für eine selbständige Bearbeitung ihres Aufgabengebietes benötigen. Schlussendlich müssen sie auch in diesem Führungskonzept die Verantwortung für die Zweckmässigkeit ihrer Entscheidung übernehmen.

Das Problem bei diesem Führungskonzept besteht darin, die Abweichungsbereiche richtig festzulegen. Werden zu enge Grenzen gesetzt, so ergeben sich zahlreiche Ausnahmen. Die Art und Weise wird verwässert, weil die Mitarbeiter ständig mit Ausnahme fällen zu tun haben und den Vorgesetzten einschalten müssen. Zu weite Entscheidungsgrenzen dagegen überfordern die Mitarbeiter. Denn Sie müssen jetzt Entscheidungen treffen, die nicht mehr von Ihnen verlangt werden können. Das hat auch zur Folge, dass ernste Störungen auftreten, ohne dass der Vorgesetzte rechtzeitig informiert wird.

Was für Gemeinsamkeiten haben die beiden Führungsmodelle?

-Beide Modelle verlangen intensive Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Ohne kooperatives Verhalten werden sie scheitern. Beide Konzepte konzentriere sich auf zahlenmässig erfassbare Zielwerke oder Abweichungsbereiche. Was nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, wir durch sie auch nicht berücksichtigt.

Das Model “Management by objectives verlangt, um voll wirksam werden zu können, eine Ergänzung durch das Model “Management by exception” , also eine Unterteilung in Normal- und Ausnahmefälle. Andererseits ist “Management by exception allein schwer vorstellbar. Wenn man Abweichungsbereiche bestimmen will, um Normal- und Ausnahmefälle zu unterscheiden, muss man zunächst die Basis für die Abweichung, der sogenannte Zielwert, vorgegeben sein.

Abschliessend kann man sagen, das beide Modelle in jedem Unternehmen einsetzbar sind. Aber sie müssen so angepasst werden, dass dem Sinn und Zweck genüge getragen wird.

Zuletzt möchte ich noch kurz ein paar Modelle aufzeigen, die zum Schmunzeln sind>

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So erstellen Sie ein Firmenleitbild um den Bekanntheitsgrad zu steigern

So erstellen Sie ein Firmenleitbild um den Bekanntheitsgrad zu steigern

Ich werde immer wieder gefragt, macht den ein Firmenleitbild überhaupt Sinn? Wir sind ja schon bekannt, wie ein bunter Hund in der Region oder über die Region hinaus. Dann frage ich nach: “Wissen die Leute wirklich, dass es Euch gibt? Wo seid ihr zu Hause? Gibt es es einen Webauftritt? usw. Das sind dann die Fragen, die bei den meisten Unternehmern/in kopfschütteln auslöst. Und nur die wenigsten wissen wirklich Bescheid.

Meistens liegt das Firmenleitbild verstaubt in einer Schublade beim Unternehmer/in oder irgendwo bei einer Führungskraft in der oberen Etage. Und wenn ich dann ebenfalls Nachfrage, heisst es dann meistens. “Ich glaube, dass es sowas gibt, bin mir aber nicht ganz sicher. Und was drinnen steht, äh keine Ahnung.” Tja, da muss man sich nicht weiter Fragen, wenn der Unternehmer/in selber nicht mal genau Bescheid weiss, wie soll es dann der Mitarbeiter wissen.

Nun ist es jetzt Zeit die Frage zu stellen, was muss den alles in einem Firmenleitbild stehen? Ich habe mich zusätzlich mal Schlau gemacht und habe mal bei “Wikipedia” nachgeschaut, was ein Firmenleitbild ist. Ich erkläre es dann nachher etwas vereinfachter, damit man es besser versteht.

Folgender Wortlaut: “ Ein Firmenleitbild ist eine schriftliche Erklärung einer Organisation über ihr Selbstverständnis und ihre Grundprinzipien, also eine Selbstbeschreibung. Es formuliert ein Zielzustand. Nach innen soll es Orientierung geben und somit handlungsleitend und motivierend für die Organisation als Ganzes sowie auf die einzelnen Mitglieder wirken. Es beschreibt auch die Mission und Vision einer Organisation sowie die angestrebte Organisationskultur.”

Etwas anders und einfacher ausgedrückt: “Welche wichtigen Punkte müssen in einem Firmenleitbild vorhanden sein, um erfolgreich in der Wirtschaft bestehen zu können?
Es müssen vor allem Ziele und Zweck der Unternehmung, aber auch Information, Organisation, Umwelt und der Mitarbeiter als sehr wichtige Faktoren berücksichtigt werden.
Die Firma muss sich darüber im klaren sein, welche Funktion das Unternehmen im Markt wahrnehmen will, dies umsomehr als das Leitbild über mehrere Jahre hinweg als integrierter Bestandteil der Unternehmensführung gelten soll.

Natürlich ist dies nur ein kurze Abhandlung eines Firmenleitbildes und ist noch nicht vollständig. Es gibt einfach einen Einblick in ein Firmenleitbild.
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