Das betriebliche Vorschlagswesen - ein Novum das jedes Unternehmen braucht

Das betriebliche Vorschlagswesen - ein Novum das jedes Unternehmen braucht

Ein betriebliches Vorschlagswesen sollte es auf jeden Fall in jedem Unternehmen geben, sonst ist der langsame Tod des Unternehmens vorprogrammiert. Jetzt höre ich schon von der Unternehmerseite, wo es heisst; So einen Witz das braucht es doch gar nicht. Die Mitarbeiter sollen ihre Arbeit verrichten, die von Ihnen gefordert wird. Tja, wo kämen wir dann hin, wenn jeder Mіtarbeiter noch den Senf dazu geben würde. Also, lassen wir es lieber bleiben. Eigentlich sehr Schade. Dabei würde soviel Potenzial der Mitarbeiter drinn liegen.

Bei den heutigen Klein- und mittelständischen Unternehmungen wird zwar etwas gemacht, aber nur halbherzig. Die Verbesserungsvorschläge landen dann meistens in der Schublade, bis man es vergessen hat. Und in den Gross-Unternehmen wird es zwar gemacht, aber das ist eben auch nicht, das Gelbe vom Ei. Jetzt kann man sich Fragen, was denn die Gründe sind, dass nicht mehr gemacht wird?

Viele haben einfach mal Angst und befürchten, dass das Vorschlagswesen mit höheren Arbeitszeiten, grösserem Personalaufwand, sowie Bürokratie ausarten.Oder auch im extrem Fall zu Stellen abbauen führen kann. Leider hat sich das noch nicht in dem Ausmass bewahrheitet.

Wenn das Unternehmen dem Mitarbeitenden  die Gelegenheit bietet, Verbesserungsvorschläge und Ideen einzubringen, kann wirklich Geld gespart werden. Und zwar auf einer Weise, dass sich auf die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiters positiv auswirkt. Nicht auch zuletzt, wird dadurch das Mit-Unternehmertum des MItarbeiters gefördert. Der Mitarbeiter bekommt dann das Gefühl, dass er geschätzt wird, und fühlt sich Mitverantwortlich für das Unternehmen.

Das betriebliche Vorschlagswesen oder das Ideen sammeln ist nicht mehr ganz so neu, sondern bereits 125 Jahre alt. Die Umsetzung ist relativ einfach und die Erfolge sind zum Teil sehr eindrücklich.

Ja, was ist den die Definition des betrieblichen Vorschlagswesen. Ich habe mal auf Wikipedia geschaut, was die Definition ist, die da lautet: ”Das betriebliche Vorschlagswesen ist ein partizipatives Optimierungs-System, mit dem Ziel das Ideenpotenzial aller Mitarbeiter in einer Organisation zu nutzen. Im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesen können MItarbeitende Vorschläge einreichen und erhalten unter Umständen für die erzielte Einsparung eine Prämie oder Erfolgsbeteiligung.”

Ziel des betrieblichen Vorschlagswesen

Sie werden in folgende Bereiche aufgeteilt:

Ökonomische Ziele

  • Produktoptimierung
  • Prozessoptimierung

Nicht ökonomische Ziele

  • Motivation und Entwicklung des Mitarbeiters fördern
  • Erhöhung der Identifikation mit dem Unternehmen
  • Steigerung der sozialen Kompetenz

Das oberste Ziel des betrieblichen Vorschlagswesen muss es sein, die Mitarbeiter zum produktiven Mitdenken anzuregen. Verbesserungsvorschläge sollten zu Arbeitsverbesserungen und Arbeitserleichterungen führen. Daraus resultiert, dass ein Vorschlag dahingehend zu prüfen ist, ob und wie weit er einen betriebswirtschaftlichen Nutzen bringt.

Vorschläge können auf verschiedenen Gebieten gemacht werden:

  • Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen im Unternehmen
  • Unfallverhütung
  • Hygiene
  • Verbesserung der Produktionsverfahren und der Arbeitsabläufe
  • Verbesserung der Betriebsorganisation in allen Bereichen
  • Einsparung von Material und Energie sowie Kosten

Die Methoden des Vorschlagswesens sind den besonderen Verhältnissen in jedem Unternehmen anzupassen. Was in einem Unternehmen funktioniert, kann in einem anderen die falschen Wirkungen erzeugen. Das Vorschlagswesen hat aber auch seine Schattenseiten. Vor allem dann, wenn nicht sehr gut uns sehr subtil organisiert ist.

Machen wir ein Beispiel: Ein Vorgesetzter erhält von seinem direkt unterstellten Mitarbeiter einen Verbesserungsvorschlag zur Weiterleitung.Könnte für ihn das nicht zum Vorwurf sein, dass er nicht alles im Griff hat? Oder ist er vielleicht sogar stolz darauf, solch aufmerksame Mitarbeiter zu haben? Ein Zeichen, wie gut er seine Leute führt und fördert.

Wenn ich das höre, habe habe ich den leisen Verdacht, dass es Vorgesetzte gibt, die einen solchen Vorschlag zurückbehalten, um ihn dann in einem späteren Zeitpunkt in abgeänderter Form als seinen eigenen Einfall weiterzuleiten. Der SChöpfer der Idee hat dann vielleicht nicht den Mut, sich für sein Recht zu wehren, weil der seinen Chef nicht verstimmen will.

Folgende Bedingungen für ein gut funktionierendes Vorschlagswesen könnte in etwas so aussehen:

  • Ein neutraler Prüfungssausschuss, dem je ein Vertreter der technischen, der kaufmännischen und der Geschäftsleitung, sowie ein Mitglied der Personalkommission amgehören. Bei kleinen Unternehmen ist es meistens der Chef, Chef-Stellvertreter und der direkte Vorgesetzte des Mitarbeiters.
  • Ein einfaches Verfahren, festgehalten in einem Reglement, wo es möglich ist, das der Belegschaft bekannt ist.
  • Ein anspornendes und motivierendes Prämiensystem 

Werden Vorschläge nicht berücksichtigt, so sollen den Initianten in jedem Fall die Gründe mitgeteilt und für das Mitdenken und die aufgebrachte Mühe gedankt werden.

Ein zweites Beispiel soll zeigen, wie Sie das Vorschlagswesen in Klassen und Anerkennungsformen eingeteilt werden kann. Es muss darauf hingewiesen werden, dass diese Struktur an die betreffende Unternehmung angepasst werden muss und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Ja, die gibt es. Aber meistens sind sie heute etwas verwässert und versprechen nicht das, was sie sollten. Nicht zuletzt, weil der Mensch in der heutigen Gesellschaft mehr Platz im Unternehmen einnimmt. Früher wurde befohlen und der Mitarbeiter hatte zu gehorchen. Heute sieht das natürlich anders aus. Dem Mitarbeiter wird ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt. Und er wird im Arbeitsprozess mit einbezogen.

Um ein gutes und vor allem zeitgemässes Management-System zu etablieren, zeige ich Ihnen jetzt anhand eines Beispiel wie es aussehen könnte.

Wenn man ein neues und angepasstes Managementsystem einführen will erfordert dies,

die Beachtung bestimmter Punkte, wenn die angestrebten Verbesserungen erzielt werden sollen.

Ein neues Management-System muss der Unternehmensphilosophie, den betrieblichen Verhältnissen, der Organisationsstruktur usw. angepasst werden. Die entsprechenden generellen und spezifischen Anforderungen sind in dem Sinne rechtzeitig schriftlich zu formulieren. Vielfach wird darüber nur mündlich gesprochen, anstatt die betreffenden Punkte auch schriftlich festzuhalten.

  1. Generelle Anforderungen
  • Die Aufgaben der Geschäftsleitung sowie der mittleren und unteren Kader sollen weit gehend von Details befreit werden, d.h. die eigentliche Führung soll wieder wahrgenommen werden.
  • Der betriebliche Prozess, d.h. Abläufe und Strukturen sollen möglichst transparent und überschaubar sein, damit rechtzeitig am richtigen Ort die richtige Zusatzmassnahme eingeleitet werden kann.
  • Alle getroffenen Massnahmen sollen praktisch durchführbar sein.
  • Alle betrieblichen Aktivitäten müssen messbar sein. Der Soll/Ist-Vergleich dient als Grundlage jeder Beurteilung.
  • Das Kontrollsystem soll den Betriebsablauf so steuern, damit möglichst ein selbständiges Arbeiten gewährleistet ist.
  • Das Management-System soll eine universalen und nicht nur einen Partiellen Charakter aufweisen. Wo immer nur Teilaspekte die oberste Führungskonzeption bestimmen, handelt es sich um einen Mangel, um das Fehlen einer Gesamtkonzeption in der Führung.

2. Spezifische Anforderungen

Hier müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Was soll im Unternehmen verbessert werden?

Jedes neuzeitliche Führungssystem solle folgende Punkte beachten:

  • Es soll die Voraussetzung für einen zeitgemässen, effizienten, freiheitlichen und kooperativen Führungsstil schaffen.
  • Den Vorgesetzten müssen wirksame Führungsmethoden vermittelt werden. Anderseits müssen die Mitarbeiter die Möglichkeit haben sich entsprechend ihren fachlichen und menschlichen Qualitäten zu entfalten.
  • Das Handeln aller Beteiligten auf das gemeinsame ZIel muss verstärkt werden.Dabei soll die Summe der Einzelziele die Oberziele und diese wiederum die obersten ZIelsetzungen ergeben. Diese sollen wie ein roter Faden über alle Bereiche des Unternehmen sichtbar sein.
  • Die Leistungsfähigkeit, bzw. das messbare Ergebnis, im Unternehmen soll lang- und mittelfristig nicht nur erhalten, sondern auch gesteigert werden.
  • Es soll die Voraussetzungen für einen möglichst störungsfreien Ablauf der Zusammenarbeit in den Bereichen oberstes/mittleres Management, mittleres/unteres Management sowie unteres Management/BAsis schaffen.
  • Den Kaderpersonen in den mittleren und unteren Stufen, soll mehr Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum erteilt werden.
  • Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen sowie die zugehörigen Mittel müssen soweit delegiert werden, dass schnell entschieden und gearbeitet werden kann.
  • Das Betriebsklima soll durch die Anerkennung der geleisteten Arbeit und bewussteren Führungsstil verbessert werden.
  • Das Vertrauen in die Loyalität des Management soll gefestigt werden, um der Resignation vorzubeugen. Die Mitarbeiter sollen und müssen als mündige Bürger betrachtet und individuell geführt werden. Die MItarbeiter sollen nach der Leistung und dem Können entlöhnt und am Erfolg beteiligt werden.

Bei der Einführung eines solchen, modernen Führungskonzeptes ist es vor allem wichtig, dass die höchsten Kaderstufen, eine einheitliche Auffassung und Denkweise haben. Diese muss dann auf allen Ebenen in der Unternehmung ausstrahlen und den ausführenden Organen jene Sicherheit vermitteln, ohne die das Durchsetzen einer neuen Idee nie möglich wäre.

Die Verwirklichung eines neuen Konzeptes verlangt auch viel Vorbereitungs-, Durchsetzungs-, und Schulungsaufwand. Je einfacher und klarer die Linien des System, desto unproblematischer ist die Planung und Realisierung, sowie die Flexibilität des Unternehmens.

Die Einführung eines Systems bedingt einen Zeitaufwand von ca. 1 – 3 Jahren. Die Ausbildung der Kader erfolgt am Besten extern in Gruppen von 6 -15 Personen, vorwiegend aus den gleichen Unterstellungsbereichen.

Abschliessen kann man sagen, das ein Management-System nur so gut ist, wie die Unternehmung und deren Mitarbeiter. Der Faktor Mensch wird immer ein Risiko bleiben und ist nicht ganz berechenbar.

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Was bedeutet “Management” in der Unternehmung?

Was bedeutet “Management” in der Unternehmung?

An dieser Stelle möchte ich mal aufzeigen was Management im Unternehmen bedeutet und wie es angewendet wird. Heute wird viel darüber gesprochen und jeder und jede ist sein eigener “Manager/in” im Geschäftlichen und Privaten. Damit wir das auseinanderhalten können sprechen wir nur den geschäftlichen Bereich an.

Unter Management verstehen wir wir heute folgendes:

  • Einen Personenkreis oder Gruppe, die für die Führung der Unternehmung, des Betriebes usw. verantwortlich sind.
  • Die Aufgabe oder Tätigkeit des Führens, Leitens und Regelns.
  • Die Kenntnisse, Methoden und Techniken, die nötig sind, um den Führungsaufgaben nachkommen zu können.

Jetzt wollen wir mal die Gliederung des Managements betrachten und nach Hauptaufgaben und hierarchischer Stellung einteilen, damit wir eine grobe Übersicht haben:

Hauptaufgabe Management-Ebene Stellung/Hierarchie
“Strategie” (Planung, Kontrolle,
Politik)
(Top-) Management Direktion, Geschäftsleitung
“Dispositionen” (Politik umsetzen u.ausführen)Mittleres (Middle-)
Management
Betriebsleiter,
Ressortchefs,
Abteilungsleiter,
Gruppenleiter
“Operationen” (Betriebsführung,
Personalplanung Management,
Ausführungsplanung
und Kontrolle)
Unteres (Lower-)Werkstattchef,
Vorarbeiter,
Bürochef
BASIS Angestellte, Arbeiter (Ausführende)

Bemerkung: -Diese Gliederung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei flachen Hierarchiestufen  z.B. bei einem Klein/Kleinstunternehmen sieht das anders  aus und viel kleiner.

Lange Zeit galt als einziges Unternehmensziel die Gewinnmaximierung. In der heutigen Zeit hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass neben dem Erzielen eines Gewinns auch andere Gesichtspunkte in die Unternehmenspolitik einzu fliessen hätten. Es wurde erkannt, dass die Unternehmung nicht etwas für sich allein Stehendes ist, sondern Teil eines ganzen System bildet.. Damit gewinnen die im Unternehmen arbeitenden Menschen sowie die gesamte Umwelt vermehrt an Bedeutung für das Unternehmen und sind demzufolge in die unternehmerischen ZIelsetzungen einzubeziehen.

Management ist immer dann nötig, wenn mehrere Menschen ein gemeinsames Ziel erreichen sollen oder wollen. Dementsprechend  standen die Erbauer der ägyptischen Pyramiden vor den gleichen Problemen wie die Führungskräfte/Manager eines modernen Industrieunternehmens. Im Mittelalter waren es die Handwerker, die sich zu Zünften zusammen schlossen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Management ist also keine Erfindung unserer Zeit, womit sich die Frage stellt, ob nicht auch die Denkweise falsch sei, die hinter dem modernen Begriff Management steckt.

Abschliessend kann man sagen, dass Unternehmen nicht schematisch und stur sind, sondern mittels einem Regelkreis, dh. einem dauernden Lehr-, Lern- und Anpassungsprozess zu führen. Neben den betriebswirtschaftlichen Aspekten muss der Mensch mit seinem Erfolgserlebnis und daraus resultierendem Tatendrang mitberücksichtigt werden.

Eigentlich müsste man die Hierarchistufen abschaffen und einem natürlichen Führen im Team weichen. Die immer besseren und breiteren Kenntnisse des ausführenden Personals, wie des unteren und mittleren Kaders, müssen vermehrt in den Zielsetzungen und Entscheidungen einbezogen werden.

Mit motivierten Mitarbeitern, d.h. Mitarbeitern, deren Zielsetzungen weitgehend identisch mit den Unternehmenszielen sind, werden ganz andere Leistungen vollbracht. Dabei wird sich der Führungsaufwand wesentlich verringern.

Dass man die Individualität und schöpferische Fantasie haben und diese auch einsetzen muss, diese Erkenntnis fehlt leider heute teilweise noch. Erkennen wir diese Gesichtspunkte und werden diese in die tägliche Management-Arbeit integriert, so werden wir schlussendlich

unter dem Strich betrachtet, tatsächlich mehr Gewinn erzielen.

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Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Gibt es heute noch gute Managementsysteme, die halten was sie versprechen?

Ja, die gibt es. Aber meistens sind sie heute etwas verwässert und versprechen nicht das, was sie sollten. Nicht zuletzt, weil der Mensch in der heutigen Gesellschaft mehr Platz im Unternehmen einnimmt. Früher wurde befohlen und der Mitarbeiter hatte zu gehorchen. Heute sieht das natürlich anders aus. Dem Mitarbeiter wird ein gewisses Mitspracherecht eingeräumt. Und er wird im Arbeitsprozess mit einbezogen.

Um ein gutes und vor allem zeitgemässes Management-System zu etablieren, zeige ich Ihnen jetzt anhand eines Beispiel wie es aussehen könnte.

Wenn man ein neues und angepasstes Managementsystem einführen will erfordert dies, die Beachtung bestimmter Punkte, wenn die angestrebten Verbesserungen erzielt werden sollen.

Ein neues Management-System muss der Unternehmensphilosophie, den betrieblichen Verhältnissen, der Organisationsstruktur usw. angepasst werden. Die entsprechenden generellen und spezifischen Anforderungen sind in dem Sinne rechtzeitig schriftlich zu formulieren. Vielfach wird darüber nur mündlich gesprochen, anstatt die betreffenden Punkte auch schriftlich estzuhalten.

1.Generelle Anforderungen

  • Die Aufgaben der Geschäftsleitung sowie der mittleren und unteren Kader sollen weit gehend von Details befreit werden, d.h. die eigentliche Führung soll wieder wahrgenommen werden.
  • Der betriebliche Prozess, d.h. Abläufe und Strukturen sollen möglichst transparent und überschaubar sein, damit rechtzeitig am richtigen Ort die richtige Zusatzmassnahme eingeleitet werden kann.
  • Alle getroffenen Massnahmen sollen praktisch durchführbar sein.
  • Alle betrieblichen Aktivitäten müssen messbar sein. Der Soll/Ist-Vergleich dient als Grundlage jeder Beurteilung.
  • Das Kontrollsystem soll den Betriebsablauf so steuern, damit möglichst ein selbständiges Arbeiten gewährleistet ist.
  • Das Management-System soll eine universalen und nicht nur einen Partiellen Charakter aufweisen. Wo immer nur Teilaspekte die oberste Führungskonzeption bestimmen, handelt es sich um einen Mangel, um das Fehlen einer Gesamtkonzeption in der Führung.

2. Spezifische Anforderungen

Hier müssen wir uns folgende Fragen stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Was soll im Unternehmen verbessert werden?

Jedes neuzeitliche Führungssystem solle folgende Punkte beachten:

  • Es soll die Voraussetzung für einen zeitgemässen, effizienten, freiheitlichen und kooperativen Führungsstil schaffen.
  • Den Vorgesetzten müssen wirksame Führungsmethoden vermittelt werden. Anderseits müssen die Mitarbeiter die Möglichkeit haben sich entsprechend ihren fachlichen und menschlichen Qualitäten zu entfalten.
  • Das Handeln aller Beteiligten auf das gemeinsame ZIel muss verstärkt werden.Dabei soll die Summe der Einzelziele die Oberziele und diese wiederum die obersten ZIelsetzungen ergeben. Diese sollen wie ein roter Faden über alle Bereiche des Unternehmen sichtbar sein.
  • Die Leistungsfähigkeit, bzw. das messbare Ergebnis, im Unternehmen soll lang- und mittelfristig nicht nur erhalten, sondern auch gesteigert werden.
  • Es soll die Voraussetzungen für einen möglichst störungsfreien Ablauf der Zusammenarbeit in den Bereichen oberstes/mittleres Management, mittleres/unteres Management sowie unteres Management/BAsis schaffen.
  • Den Kaderpersonen in den mittleren und unteren Stufen, soll mehr Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum erteilt werden.
  • Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen sowie die zugehörigen Mittel müssen soweit delegiert werden, dass schnell entschieden und gearbeitet werden kann.
  • Das Betriebsklima soll durch die Anerkennung der geleisteten Arbeit und bewussteren Führungsstil verbessert werden.
  • Das Vertrauen in die Loyalität des Management soll gefestigt werden, um der Resignation vorzubeugen. Die Mitarbeiter sollen und müssen als mündige Bürger betrachtet und individuell geführt werden. Die MItarbeiter sollen nach der Leistung und dem Können entlöhnt und am Erfolg beteiligt werden.

Bei der Einführung eines solchen, modernen Führungskonzeptes ist es vor allem wichtig, dass die höchsten Kaderstufen, eine einheitliche Auffassung und Denkweise haben. Diese muss dann auf allen Ebenen in der Unternehmung ausstrahlen und den ausführenden Organen jene Sicherheit vermitteln, ohne die das Durchsetzen einer neuen Idee nie möglich wäre.

Die Verwirklichung eines neuen Konzeptes verlangt auch viel Vorbereitungs-, Durchsetzungs-, und Schulungsaufwand. Je einfacher und klarer die Linien des System, desto unproblematischer ist die Planung und Realisierung, sowie die Flexibilität des Unternehmens.

Die Einführung eines Systems bedingt einen Zeitaufwand von ca. 1 – 3 Jahren. Die Ausbildung der Kader erfolgt am Besten extern in Gruppen von 6 -15 Personen, vorwiegend aus den gleichen Unterstellungsbereichen.

Abschliessen kann man sagen, das ein Management-System nur so gut ist, wie die Unternehmung und deren Mitarbeiter. Der Faktor Mensch wird immer ein Risiko bleiben und ist nicht ganz berechenbar.

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Der qualifizierte Mitarbeiter, das Sorgenkind in den Unternehmen

Der qualifizierte Mitarbeiter, das Sorgenkind in den Unternehmen

Das Personalwesen hat eine Schlüsselfunktion im Unternehmen. Meistens wird es als lästiges “Anhängsel” betrachtet. Und ist ein grosser Kostenfaktor. Darum wird es immer mit Argusauge betrachtet. Müsste es aber gar nicht sein, wenn man immer sauber Kommunizieren würde. Denn da liegt meistens der Haken. Und das sie nicht selber entscheiden können und nur Weisungsbefugnis haben, dass wissen die Wenigsten. Denn vor allem in den grösseren Unternehmen ist es so. Zum Glück ist es bei den Klein- und Mittelständischen Unternehmen noch nicht so gravierend. Darum ist es wichtig, dass man die einzelnen Bereiche im Personalwesen differenziert betrachtet und keine schnelle Rückschlüsse zieht.

Dann beginnen wir mal mit dem Bereich Mitarbeiterschulung.Auch hier werden immer viele Dinge vernachlässigt. Hier stellt sich die Frage, was muss überhaupt geschult werden und wieviel ist vertretbar. Grundsätzlich kann man sagen, das die Mitarbeiterschulung auf die jeweiligen Ziele des Unternehmens abgestimmt werden muss. Das Unternehmen sollte die Qualifikationen und Anforderungsprofile als Steuerungsmittel zur Schulung benützen. Das Schulungskonzept besteht aus zwei Teilen, nämlich den Zielen und dem Aufbau. Eine geeignete Form der Schulung ist der Lehrvortrag, der es ermöglicht, nicht nur reines Wissen,
via Powerpoint-Folie zu vermitteln, sondern auch Raum für eine Diskussion zu schaffen.
Zum Gelingen einer guten Schulung kann auch der entsprechende Schulungsraum beitragen. Meistens wird dann eine externe Lösung gesucht, abseits des Tagesgeschäftes, in einer anderen Umgebung.

Der Bereich Mitarbeiterqualifikation ist auch so ein ungeliebtes Vehikel. Anstatt sauber, ehrlich und transparent, werden sie meistens zwischen Tür und Angel gemacht und dann noch subtil. Das heisst es werden Dinge definiert, die man gehört hat und nicht wirklich vorhanden sind und erlebt wurden. Dadurch ist natürlich der Frust vorprogrammiert. Das muss nicht sein. Darum habe ich ein Qualifikationssystem entwickelt, das transparent und sachlich ist. Und vor allem motivierend gegenüber beider Seiten. Dieses System kann dem Unternehmen individuell angepasst werden. Sie werden sehen, wie einfach das ist.

Der Bereich Unterstützung bei der Personalbeschaffung erstellen wir gemeinsam mit dem Unternehmen einen Kriterienkatalog, der als Basis bei der Suche von qualifizierten Mitarbeitern dient. Wir sind keine eigentliche Personalberatung im herkömmlichen Sinne. Können Ihnen aber bei der Vermittlung einer Agentur gerne helfen. Diskretion ist selbstverständlich.

Ich hoffe das Personalwesen ist jetzt für Sie kein Buch mehr mit 7 Siegeln.
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Soll man das Unternehmen käuflich erwerben oder einfach nur mieten?

Soll man das Unternehmen käuflich erwerben oder einfach nur mieten?

Das ist eine Frage, die man schon im Vorfeld genau abklären muss. Und dabei dürfen Sie sich nicht von Emotionen leiten lassen. Den sonst müssen Sie sich mit ungemütlichen Konsequenzen herumschlagen. Das wollen wir ja vermeiden, nicht wahr? Zuerst erkläre ich Ihnen der Unterschied zwischen dem Kauf eines Objektes und die Miete eines Objektes.

Fangen wir mal beim Kauf eines Objektes an. Wenn Sie das nötige Kleingeld haben, steht dem natürlich nichts im Wege. Haben Sie aber zu wenig oder fast kein Geld, dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als das Objekt zu mieten. Hier stellt sich natürlich auch die Frage der Finanzierung des Objektes. Die heutigen Finanzinstitute sind auch nicht mehr so spendabel, wie sie einmal waren. Und meistens ist es so, dass Sie genügend Eigenkapital bringen müssen. Sonst läuft bei den Finanzinstituten überhaupt nichts und Sie werden schon im Vorfeld abgewiesen. Keine Angst, es gibt schon noch andere Möglichkeiten.

Der klare Vorteil beim Kauf eines Objektes ist, dass das Objekt vollständig Ihnen gehört. Natürlich mit allen Rechten und Pflichten, im Vertrag. Dann sind Sie alleiniger Eigentümer/in der Immobilie und können machen, was Sie wollen. Der mögliche Nachteil ist, hohe finanzielle Investition, unvorhergesehener Renovationsbedarf, wenn das Objekt etwas älter ist. Problematik der Hypothekenübernahme. Allfällige Darlehen, die noch nicht abbezahlt sind usw. Es gibt noch mehrere Punkte die beachtet werden müssen. Damit der Erwerb der Immobilie sauber abgewickelt werden kann. Hier kann ich Ihnen helfen, die nötigen Formalitäten zu beschaffen. Und die Stolpersteine werden aus dem Weg geräumt.

Der klare Vorteil beim Mieten eines Objektes ist, dass Sie nur einen Pachtzins dem Eigentümer der Liegenschaft oder des Betriebes zahlen müssen. Der monatlich oder jährlich zu entrichten ist. Das heisst, dass Ihnen der Betrieb nur bedingt gehört, und der Eigentümer das “Sagen” hat. Der Nachteil ist, wenn Sie Anschaffungen oder Renovationen im Betrieb oder an der Liegenschaft machen wollen, müssen Sie immer zuerst den Eigentümer/in kontaktieren.Er muss es dann bewilligen oder wenn er nicht möchte, ablehnen. Meistens ist es aber so, dass dies alles vertraglich geregelt wird.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass hier immer wieder gemogelt und falsche Angaben, gemacht werden, auf beiden Seiten. Teils aus Eigeninteressen oder um sich ungerechtfertigt zu bereichern. Darum ist es wichtig, dass man alle wichtigen Punkte beim Pachtvertrag genau beachtet, damit keine unliebsame Konsequenzen entstehen.

Auch hier kann ich Ihnen gerne helfen. Um festzustellen, was Sie genau möchten, lade ich Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. Folgen Sie einfach dem vorgegeben Link und füllen das eingeblendete Formular aus und senden die Nachricht an mich. Sie werden dann umgehend kontaktiert.