Die Mitarbeiterqualifikation, die leidige Angelegenheit jedes Unternehmens

Die Mitarbeiterqualifikation, die leidige Angelegenheit jedes Unternehmens

Ich sehe schon jetzt die Stirn runzel einiger Unternehmer. “Muss das sein oder das braucht es doch nicht.” Das ist der Grundtenor der meisten Unternehmer. Im Kleinunternehmen muss dies wohl oder übel der Unternehmer machen im Grossunternehmen machen es meistens die Abteilungschefs. Und auch dort wird es immer auf die lange Bank geschoben.

Dabei wäre es ja eine einfache Sache, eine korrekte, saubere und vorallem ehrliche Mitarbeiterqualifikation zu machen.

Bedenklich wird es dann, wenn nur noch auf der subjektiven Seite eine Mitarbeiterqualifikation gemacht wird. Im extrem Fall alles schlecht gemacht wird und ungenügende Leistungen aufgrund von “gehörtem” qualifiziert wird. Das heisst im Klartext sich von Emotionen leiten lassen, was nicht korrekt ist. Und das Arbeitsklima erheblich vergiftet. Ich rate dringend von dieser Art Mitarbeiterqualifikation Abstand zu nehmen. Das schadet der Unternehmung auch in finanzieller Hinsicht erheblich.

Schauen wir die erfolgreiche Mitarbeiterqualifikation etwas genauer an, und fragen uns auf was und wie sollte man genau achten? Welche Zielsetzungen gibt es und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Zielsetzungen:

  • Dem Mitarbeiter helfen, die von ihm erwartete Leistung in fachlicher und menschlicher Hinsicht optimal zu erfüllen.
  • Sich über den jeweiligen Stand der Ausbildung und über die Möglichkeiten der Weiterbildung Klarheit zu verschaffen.
  • Die betriebliche Gerechtigkeit zu verbessern, indem das Emotionelle auf die sachliche Ebene verlagert und damit auch das Arbeitsklima verbessert wird.
  • Die Motivation und Teamfähigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters auch in zwischenmenschlicher HInsicht fördern.
  • Gespräche nicht nur zwischen Besitzer und Chefs, sondern auch zwischen Chefs und Mitarbeiter führen.

Innerhalb der Personalführung nimmt die Mitarbeiterqualifikation einer bedeutenden Platz ein. Qualifiziert wird nie die Persönlichkeit eines Mitarbeiters, sondern nur sein Arbeits- und Sozialverhalten im Unternehmen. Beurteilt werden keine persönliche Eigenschaften, sondern nur die sichtbaren Ergebnisse in der betrieblichen Arbeits- und Sozialumwelt.

Oberstes Prinzip muss aber immer die Achtung vor der Persönlichkeit des Mitarbeiters sein.

Qualifizieren (vom lateinischen: Qualis facere = jemandem die Eigenschaft verschaffen) bedeutet somit:

  • den Mitarbeiter fördern
  • vergleichen zwischen dem, was gefordert und erwartet wird, und dem, was erbracht wird. Es handelt sich hier also um einen Soll/Ist-Vergleich

Es geht also nicht um eine Verurteilung des Mitarbeiters, sondern um seine optimale Lage im Unternehmen. Die Qualifikation könnte das wichtigste Führungsmittel sein, wenn nicht mehrheitliche Systeme existieren, die darauf abzielen, die menschliche Leistung ausschliesslich lohngerecht abzugelten. Die Persönlichkeit wird nur im Hinblick auf ihr Arbeitsverhalten beurteilt. Es geht also nur um eine einseitig lohnpolitische Massnahme. Damit wird aber der ganzheitliche Aspekt als MIttel zur Führung, Förderung und Betreuung des Mitarbeiters preisgegeben.

Ich denke die Persönlichkeit ist die ganze Schwierigkeit bei einer Mitarbeiterqualifikation. Und da werden wir uns in Zukunft noch die Zähne ausbeissen, was jetzt gilt und zeitgemäss ist. Gleichzeitig hoffe ich aber, dass es schon gut kommt.

Was es für Qualifikationssysteme gibt und wie Sie eingesetzt werden, berichte ich zu einem späteren Zeitpunkt auf dieser Plattform.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, lade ich Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch ein. Folgen Sie einfach dem vorgegebenen Link und fühlen das eingeblendete Formular aus und senden die Nachricht an mich. Sie werden umgehend kontaktiert.